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Wissenswertes

Auf dieser Seite haben wir weitere nützliche Informationen für dich bereitgestellt. Außerdem findest du HIER hilfreiche Videos zum Einbau und zudem möchten wir dich auf unser Bike-Album auf Facebook hinweisen. Lass uns wissen, wenn du dein Bike auch auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen möchtest. Auch ausgefallene "Projekte" sind erwünscht. Hier geht´s zum Album auf Facebook.

 

Einfach erklärt:

Grundsätzlich gilt: Hohe Drehzahlen sind für Elektromotoren von Vorteil - und bringen viel Effizienz. Im Wesentlichen wird zwischen Mittel- und Nabenmotoren unterschieden. Der Mittelmotor befindet sich beim Tretlager, der Nabenmotor in der Radnabe des Vorder- oder Hinterreifens. Die Kraft des Mittelmotors wird über das Kettenblatt und die Fahrradkette an die hintere Kassette übertragen. Damit können die Fahrradgänge genutzt und die optimale Drehzahl des Motors auch in geringen Geschwindigkeiten erreicht werden. Das ist wiederum beim Anfahren und steilen Berganstiegen von Vorteil.

Beim Nabenmotor wird die Kraft des Motors nicht an die Kette sondern direkt an den Reifen abgegeben. Da für den Elektromotor hohe Drehzahlen von Vorteil sind, bedeutet dies, dass hierbei die Effizienz erst bei höheren Geschwindigkeiten erreicht wird. Somit sind Nabenmotoren für Berganstiege weniger geeignet, da dies zur Überhitzung des Motors führt.

Folgende Komponenten sind für eine Umrüstung mit Mittelmotor erforderlich: 

 ebike-komponenten

Eine der wesentlichsten Komponenten ist der Controller. Er bildet die zentrale Schnittstelle zwischen allen elektronischen Teilen und befindet sich beim Mittelmotor-System bereits direkt am Motor (Teil des Motors). Alle erforderlichen und zusätzlichen Komponenten werden - meist über den Hauptkabelbaum - mit dem Controller verbunden: Gashebel, Display, Bremssensor, Schaltsensor, Speedsensor und Akku. Der Standard-Controller kann allerdings auch durch einen anderen kompatiblen Controller ersetzt werden (zB. Phaserunner beim Bafang BBSHD).

-> Wieviel Power hat mein System? 

Die grobe Antwort ist Volt x Ampere = Watt (V x A = W). Dazu muss der Motor diese Leistung erbringen und der Akku die dazu erforderliche Spannung und Kapazität mitbringen. Beispiel: Verwende ich einen Akku mit einer Spannung von 52 Volt und weise dem Controller 30 Ampere zu, dann bekomme ich maximal 1.560 Watt (ca. 2 PS, 1.000 Watt = 1,36 PS). Dabei handelt es sich um die Eingangsleistung. Wird diese mit der Effizienz multipliziert, erhält man die Ausgangsleistung. Bei Elektromotoren ist diese relativ hoch. Welche Reichweite und Geschwindigkeit damit erzielt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Kettenblattgröße, gewählter Fahrradgang, Größe und Rollwiderstand der Reifen, Luftwiderstand, Gewicht, Steigung, ... 

-> Wann ist mein Akku leer? 

Gehen wir von einer nominalen Spannung von 52 Volt und einer Kapazität von 15 Amperestunden (Ah) aus. Werden diese beiden Werte miteinander multipliziert, erhält man als Ergebnis die Wattstunden (Wh) -> in unserem Beispiel 780 Wh. Das bedeutet: Eine Stunde lang können 780 Watt Leistung vom Akku bezogen werden. 

Die Größe des Akkus wird meist in S (Serie) und P (Parallel) angegeben. Ein Akku besteht aus vielen einzelnen Zellen. Je nachdem ob der Akku geladen ist oder nicht, variiert die Spannung der Zellen zwischen 3 V (entladen) und 4,2 V (voll aufgeladen). Für die Angaben des Akkus wird meist die nominale Spannung von 3,6-3,7 V verwendet. Das bedeutet, ein 14S 5P Akku wird mit 14 x 3,7 = 52 V angegeben. Die Anzahl der Zellen ergeben sich durch Multiplikation der beiden angegebenen Werte: 14 x 5 = 70 Zellen.

Wir empfehlen euch die Akkus nicht vollständig zu laden bzw. zu entladen. Dadurch kann das Akkuleben deutlich verlängert werden. Jeder Akku sollte über ein Batterie Management System (BMS) verfügen, womit die Zellen überwacht und gleichmäßig beansprucht werden. Ein qualitativ schlechtes BMS kann euch den ganzen Akku zerstören. Vermeidet deshalb die Nutzung von billigen Akkus, da hierbei oft "gefälschte" Akkuzellen in Kombination mit "günstigen" BMS enthalten sind.

-> Wie schnell kann mein Akku geladen werden? 

Das hängt zum einen von der C-Rate der Zellen und zum anderen vom verwendeten Ladegerät ab. C ist ein Faktor, welcher den max. Lade- bzw. Entlade-Strom des Akkus in Bezug auf seine Kapazität angibt. In unserem Beispiel: Kapazität 15 Ah x 0,6c = 9 A, bedeutet: Der Akku darf max. mit einem 9 A Ladegerät geladen werden. Verwenden wir nun ein Ladegerät mit einer Leistung von 5 A, dann ist dieser Akku in ca. 3 Stunden voll aufgeladen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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Grundsätzlich gilt: Hohe Drehzahlen sind für Elektromotoren von Vorteil - und bringen viel Effizienz. Im Wesentlichen wird zwischen Mittel- und Nabenmotoren unterschieden. Der Mittelmotor befindet sich beim Tretlager, der Nabenmotor in der Radnabe des Vorder- oder Hinterreifens. Die Kraft des Mittelmotors wird über das Kettenblatt und die Fahrradkette an die hintere Kassette übertragen. Damit können die Fahrradgänge genutzt und die optimale Drehzahl des Motors auch in geringen Geschwindigkeiten erreicht werden. Das ist wiederum beim Anfahren und steilen Berganstiegen von Vorteil.

Beim Nabenmotor wird die Kraft des Motors nicht an die Kette sondern direkt an den Reifen abgegeben. Da für den Elektromotor hohe Drehzahlen von Vorteil sind, bedeutet dies, dass hierbei die Effizienz erst bei höheren Geschwindigkeiten erreicht wird. Somit sind Nabenmotoren für Berganstiege weniger geeignet, da dies zur Überhitzung des Motors führt.

Folgende Komponenten sind für eine Umrüstung mit Mittelmotor erforderlich: 

 ebike-komponenten

Eine der wesentlichsten Komponenten ist der Controller. Er bildet die zentrale Schnittstelle zwischen allen elektronischen Teilen und befindet sich beim Mittelmotor-System bereits direkt am Motor (Teil des Motors). Alle erforderlichen und zusätzlichen Komponenten werden - meist über den Hauptkabelbaum - mit dem Controller verbunden: Gashebel, Display, Bremssensor, Schaltsensor, Speedsensor und Akku. Der Standard-Controller kann allerdings auch durch einen anderen kompatiblen Controller ersetzt werden (zB. Phaserunner beim Bafang BBSHD).

-> Wieviel Power hat mein System? 

Die grobe Antwort ist Volt x Ampere = Watt (V x A = W). Dazu muss der Motor diese Leistung erbringen und der Akku die dazu erforderliche Spannung und Kapazität mitbringen. Beispiel: Verwende ich einen Akku mit einer Spannung von 52 Volt und weise dem Controller 30 Ampere zu, dann bekomme ich maximal 1.560 Watt (ca. 2 PS, 1.000 Watt = 1,36 PS). Dabei handelt es sich um die Eingangsleistung. Wird diese mit der Effizienz multipliziert, erhält man die Ausgangsleistung. Bei Elektromotoren ist diese relativ hoch. Welche Reichweite und Geschwindigkeit damit erzielt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Kettenblattgröße, gewählter Fahrradgang, Größe und Rollwiderstand der Reifen, Luftwiderstand, Gewicht, Steigung, ... 

-> Wann ist mein Akku leer? 

Gehen wir von einer nominalen Spannung von 52 Volt und einer Kapazität von 15 Amperestunden (Ah) aus. Werden diese beiden Werte miteinander multipliziert, erhält man als Ergebnis die Wattstunden (Wh) -> in unserem Beispiel 780 Wh. Das bedeutet: Eine Stunde lang können 780 Watt Leistung vom Akku bezogen werden. 

Die Größe des Akkus wird meist in S (Serie) und P (Parallel) angegeben. Ein Akku besteht aus vielen einzelnen Zellen. Je nachdem ob der Akku geladen ist oder nicht, variiert die Spannung der Zellen zwischen 3 V (entladen) und 4,2 V (voll aufgeladen). Für die Angaben des Akkus wird meist die nominale Spannung von 3,6-3,7 V verwendet. Das bedeutet, ein 14S 5P Akku wird mit 14 x 3,7 = 52 V angegeben. Die Anzahl der Zellen ergeben sich durch Multiplikation der beiden angegebenen Werte: 14 x 5 = 70 Zellen.

Wir empfehlen euch die Akkus nicht vollständig zu laden bzw. zu entladen. Dadurch kann das Akkuleben deutlich verlängert werden. Jeder Akku sollte über ein Batterie Management System (BMS) verfügen, womit die Zellen überwacht und gleichmäßig beansprucht werden. Ein qualitativ schlechtes BMS kann euch den ganzen Akku zerstören. Vermeidet deshalb die Nutzung von billigen Akkus, da hierbei oft "gefälschte" Akkuzellen in Kombination mit "günstigen" BMS enthalten sind.

-> Wie schnell kann mein Akku geladen werden? 

Das hängt zum einen von der C-Rate der Zellen und zum anderen vom verwendeten Ladegerät ab. C ist ein Faktor, welcher den max. Lade- bzw. Entlade-Strom des Akkus in Bezug auf seine Kapazität angibt. In unserem Beispiel: Kapazität 15 Ah x 0,6c = 9 A, bedeutet: Der Akku darf max. mit einem 9 A Ladegerät geladen werden. Verwenden wir nun ein Ladegerät mit einer Leistung von 5 A, dann ist dieser Akku in ca. 3 Stunden voll aufgeladen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

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