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Fahrrad umrüsten - Hardtail vs. Fully

Eines gleich vorweg: Der wesentliche Unterschied zwischen einem Hardtail-Fahrrad und einem Fully-Bike ist jener, dass das Hardtail über keinen gefederten Hinterbau verfügt. Aufgrund des fehlenden Dämpfers ist dieser "hart" bzw. ungefedert.

Grundsätzlich kann (fast) jedes Fahrrad umgerüstet werden. Bei manchen geht´s einfach, andere wiederum benötigen die ein oder andere Anpassung. Man sollte vorher allerdings auf ein paar Dinge achten:

  • Tretlagerbreite messen, damit der passende Motor gewählt werden kann
  • Akku-Platzverhältnisse prüfen (wo wird der Akku montiert?)
  • Passendes Kettenblatt bestimmen, damit die Kettenlinie auch nach der Umrüstung passt

 

Am einfachsten lässt sich die Umrüstung meist bei einem Hardtail vornehmen, da diese in der Regel genügend Platz für den Akku im Rahmen (1) bieten. Je nachdem wie stark die Schwinge (2) verjüngt ist, müssen ggf. Spacer beigelegt werden, damit der Mittelmotor korrekt befestigt werden kann. Außerdem sollte die Kettenlinie beachtet werden, sodass die Kette nach der Umrüstung nicht permanent schräg läuft. Hierzu werden wir einen eigenen Blog-Beitrag verfassen. Weiters ist in diesem Bereich die Geometrie des Unterrohrs wichtig: Bei einem Hardtail zieht das Unterrohr meist ziemlich schnell nach oben. Dadurch ist nach der Umrüstung eine gute Bodenfreiheit gegeben. Für die Auswahl des richtigen Mittelmotors, muss auch die Tretlagerbreite (3) gemessen werden. Das ist wichtig, damit die Achslänge des Motors mit der Rahmenbreite des Innenlagers übereinstimmt.

 

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Fully-Bikes haben meist den Nachteil, dass im Rahmendreieck - aufgrund der Federung - kein Flaschenhalterakku platziert werden kann. Alternativ kann dieser Akku "hängend" am Unterrohr (Nr. 3 in den nachfolgenden Bildern) befestigt werden. Auch die Verwendung eines Maßakkus im Rahmendreieck oder eines Rucksackakkus ist möglich.

Bei Fully-Bikes sollte zudem die Rahmengeometrie im Bereich des Tretlagers für die richtige Auswahl des Mittelmotors beachtet werden: Bei manchen Bikes verläuft das Unterrohr im Bereich des Innenlagers meist ein paar Zentimeter waagerecht, bevor es nach oben abbiegt (1). Bei Wahl des Bafang BBS01, BBS02 oder BBSHD Mittelmotors "hängt" dieser ziemlich tief, da er nicht nach oben gedreht werden kann (wenig Bodenfreiheit). Fährt man überwiegend "onroad", dann kann dies vernachlässigt werden. Wer hingegen auch viel "offroad" mit dem Bike unterwegs ist und dabei auch Absätze überwinden möchte, der sollte hierfür einen anderen Rahmen wählen - wie zum Beispiel nachfolgende Markierung 2. Damit hat man auch bei der Wahl der Bafang Motoren genügend Bodenfreiheit. Bei der Wahl von CYC X1 Mittelmotoren ist dies nicht von großer Bedeutung, da durch dieses Montagekonzept der Motor auch ggf. im Rahmen montiert werden kann. 

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Wir hoffen, dass wir dir mit diesem Beitrag ein paar Punkte zur Umrüstung und einen Vergleich der Geometrien näher bringen konnten. Wenn du dazu weitere Fragen hast, dann kannst du uns gerne kontaktieren (welcome@fasterbikes.eu).

Viel Spaß bei der Umrüstung!

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